Rezension/ Ein ganzes halbes Jahr – Jojo Moyes

Hallo Ihr Lieben,

heute möchte ich euch das Buch Ein ganzes halbes Jahr vorstellen.

 

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Titel: Ein ganzes halbes Jahr

Autor: Jojo Moyes

Reihe: Teil 1

Verlag: Rowohlt

Seitenzahl: 544

Preis: 9,99€

ISBN: 978-3499272790

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Louisa Clark ist eine ganz normale junge Frau, die plötzlich ihren Job verliert. Doch nach vielen missglückten Jobangeboten bewirbt sie sich als Pflegehilfe eines Querschnittgelähmten. Doch dieser scheint sie alles andere als zu mögen. Ständig ist er von ihr genervt und Lou fühlt sich alles andere als wohl in seiner Gegenwart. Doch nach einer Zeit erfährt sie zufällig etwas, was sie anders über ihn denken lässt. Sie möchte dem schlecht gelaunten Will Traynor zeigen, wie lebenswert das Leben doch ist. Nach einer Zeit kommt Will aus sich heraus und zeigt, wer er wirklich ist.

 

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Auch wenn ich keinem Spoilern möchte, muss ich sagen, dass mich das Buch wirklich an eine emotionale Grenze gebracht hat. Nein, wirklich, ich musste so weinen, dass ich die Wörter kaum noch sehen konnte, aber dazu später mehr.

Früher hatte mich das Buch nicht so angesprochen, doch seit ich den Trailer vom Film gesehen habe, wollte ich das Buch unbedingt lesen. Es ist etwas ganz Besonderes und das habe ich während des Lesens bemerkt. Die Charaktere gefielen mir total gut und die Ideen der Autorin waren einfach wundervoll. Der Schreibstil war sehr flüssig und das machte das Buch sehr einfach zu lesen. Ich finde auch das Cover sehr ansprechend, da es nicht zu viel von der Geschichte preisgibt, aber dennoch sehr romantisch aussieht.

Ich habe mir noch nie solche Gedanken über die Querschnittlähmung gemacht. Man hatte durch Will einfach einen wundervollen Einblick in das Leben nach seinem Unfall. Man hat auf eine Weise mit ihm gelitten und das fand ich einfach sehr eindrucksvoll. Ich habe nie so darüber nachgedacht, dass es den Leuten, die eine Krankheit haben, oder die einfach in etwas benachteiligt sind, die Blicke anderer Menschen so verletzten könnten.

Das Buch beginnt mit einem Prolog aus der Sicht von Will. Im Prolog erfährt man wie sein Unfall passierte und wie sein Leben davor war. Ich glaube gerade das lässt einen noch viel mehr mit Will mitfühlen, denn so weiß man, wie sehr er sein früheres Leben geliebt und gelebt hatte. Man kann einen großen Unterschied vom Prolog bis zum späteren Zeitpunkt wahrnehme. Er ist viel trauriger und niedergeschlagener geworden. Doch ich glaube Lou hat ihm sein Leben sehr versüßt. Will hatte es zu seiner Aufgabe gemacht Lou, zu verändern und das hat er aus geschafft. Sie lernte neue Dinge kennen und lieben und das hätte sie nie gemacht, hätte Will sie nicht dazu überredet.

Bei Louisas Familie wusste ich nie ob ich sie lieben sollte oder hassen. Ich verstand Lous Lebensstil sehr gut und habe auch sehr gut verstanden, dass sie ihre Familie mit dem Geld unterstützen musste, aber ich glaube gerade das führte dazu, dass sie nicht aus dem kleinen Dorf heraus kam.                                                                                                                                               Bei einer Sache war ich mir aber ganz sicher und zwar war der, dass ich Lous Freund, Patrick, einfach nicht ausstehen konnte. Sein ständiges Gerede über Sport ging mir ziemlich auf die Nerven. Außerdem  zeigte er Louisa überhaupt keine Zuneigung, was man ja eigentlich ich einer Beziehung erwarten könnte. Aus diesem Grund fragte ich mich immer wieder, warum sie nicht mit ihm Schluss machte.

Lou versuchte Will immer wieder zu zeigen wie wunderschön und lebenswert das Leben doch ist und dabei merkte man immer wieder wie fantastisch die beiden doch zusammen passten. Doch wie man es so schön kennt, ist das Leben nicht immer nur wie im Traum. Wie angekündigt kommt jetzt der etwas trauriger Teil. Ich werde versuchen so wenig wie möglich zu Spoilern.

Wie hätte es anders sein können, als das sie sich verlieben? Aber ob es für die liebe wirklich eine Chance gibt, müsste ihr natürlich selbst herausfinden.                                                    Für die, die das Buch bereits gelesen haben, wird der nächste Satz wahrscheinlich mehr Sinn ergeben, als für die, die das Buch nicht gelesen haben, aber ich wollte ja nicht zu viel Spoilern:

Ich bin halbwegs mit der Entscheidung von Will einverstanden, da man im Buch ja wirklich mitbekommen hatte, wie das Leben nur noch für ihn war. Trotzdem bin ich der Meinung, dass er es wenigstens versucht haben könnte, sein Leben so zu Leben, wie es ihm am Ende möglich war.

Mein Lieblings Zitat war übrigens von Lou:

Ich hatte hundertsiebzehn Tage, um Will Traynor davon zu überzeugen, dass es sich lohnte weiterzuleben.

 

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Wie schon am Anfang gesagt, ist das Buch etwas ganz Besonderes. Auch wenn mir das Ende nicht hundertprozentig zusagte, war es dennoch ein sehr gelungener Abschluss. Wie schon gesagt, ich musste weinen und das heißt für mich, dass mir die Charaktere sehr echt vorkamen und ich wirklich mit ihnen Mitgefühl habe, ob es Liebe oder Trauer war. Aus diesem Grund bleibt mir gar nichts anderes übrig, als dem Buch die bestmögliche Bewertung zu geben.

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Ich liebe das Buch wirklich, hat es noch jemand von euch gelesen?

 

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5 Gedanken zu “Rezension/ Ein ganzes halbes Jahr – Jojo Moyes

  1. Ich habe es auch schon gelesen, ist aber etwas her. Ich fand das Buch auch schön, aber eher mittelmäßig. Ehrlich gesagt hat das Ende das Buch für mich dann nochmal aufgewertet und sich dadurch in meine Erinnerung gebrannt! Am meisten mochte ich den Brief von Will an Lou. 😥 ❤

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