Rezenion/ Mein bester letzter Sommer – Anne Freytag

Hallo ihr Lieben,

heute möchte ich euch das Buch Mein bester letzter Sommer vorstellen.

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Titel: Mein bester letzter Sommer

Autor: Anne Freytag

Verlag: Heyne fliegt

Seitenzahl: 365

Preis: 14,99€

ISBN: 978-3453270121

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Als Tessa erfährt, dass sie bald sterben muss, ist sie gerade erst siebzehn Jahre alt. Zu diesem Zeitpunkt hat sie noch kein Abenteuer erlebt und sich erst recht noch nicht verliebt. Doch als sie auf Oskar trifft, scheint sich alles mit einem Mal zu ändern. Er nimmt sie mit auf einen Roadtrip nach Italien und zeigt ihr die schönen Seiten des Lebens.

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Wo soll ich nur anfangen?

Während ich diese Rezension schreibe, sitze ich auf dem Balkon unseres Hotelzimmers am Gardasee. Ich hatte meine Abonnenten gefragt, ob sie Bücher kennen, die in Italien“spielen“ und mir wurde dieses Buch empflohlen. Und ich finde es total toll, dass ich so auf dieses Buch gestoßen bin. Das Cover ist einfach total passend. Es zeigt im großen und ganzen, was im Buch passierte, aber es gibt trotzdem nicht zu viel von der Geschichte preis. Was ich auch total schön fand, war, dass im Buch eine Karte vom Gardasee und Teskars  Playlist abgebildet war. Der Schreibstil war einfach so locker und leicht zu lesen, dass die Geschichte nur so dahin geflogen ist. Aber auch das Thema an sich war einfach sehr lesenswert. Vorab muss ich sagen, dass es kein Buch für zwischendurch zum weglesen ist, es ist ein Buch, was einen zum Denken anregt. Aber dazu später mehr.

Ich habe mich also zusammen mit Oskar und Tessa auf dieses große Abenteuer nach Italien gemacht. Ich glaube, da ich gerade selbst in Italien bin, finde ich das Buch noch umso schöner. Mein Hotel lag zehn Minuten von Riva del Garda entfernt und da war es natürlich klar, dass ich den ein oder anderen Ort wiedererkannt habe.

Jeder Charakter hatte seine ganz eigene Art und das gefiel mir total gut.

Oskar war einfach ein sehr liebenswürdiger und verständnisvoller Junge, den man einfach nur in sein Herz schließen musste. Was mir aber an ihm auch besonders gut gefiel, war die Verletzlichkeit. Ja, das klingt jetzt vielleicht ein wenig eigenartig, aber meiner Meinung nach waren gerade die verletztlichen Seiten an ihm sehr interessant zu Lesen. Außerdem gefiel es mir auch total gut, dass am Ende einige Seiten aus seiner Sicht geschrieben wurden, denn so hatte man einen total guten Einblick, wie es so in ihm aussah und mit was er allem zu kämpfen hatte.

Tessa fand ich als Protagonistin total toll! Sie war lieb, hatte einen wundervollen Humor und passte einfach perfekt zu Oskar. Ihre ganze Art gefiel mir eigentlich total gut, aber trotzdem gab es immer wieder Dinge, die mich sehr an ihr störten. Und damit meine ich ihre ständigen Gedankengänge, in denen es meist nur um ihre Selbstzweifel ging. Immer wieder konnte sie nicht glauben, dass jemand sie mögen konnte. Ganz zu schweigen lieben…   Sie dachte oft darüber nach, ob sie denn nun hübsch oder geliebt genug wäre, für das erste Mal. Sie konnte Oskar oft nicht glauben, dass er wirklich ein, in ihren Augen, so hässliches Mädchen lieben konnte. Sie hatte Albträume, in denen sie wieder nur darin bestätigt wurde, dass sie nicht geliebt wurde und das störte mich echt.

Trotzdem konnte ich Tessa auf eine Weise auch total verstehen, schließlich hat ja jeder Selbstzweifel. Naja und irgendwie konnte ich ihr das ganze geklage in den Gedanken nicht übel nehmen, schließlich hatte sie wirklich nicht mehr das längste Leben vor sich.

Und gerade das hat mich immer wieder zum Nachdenken angeregt. Plötzlich wurde einem bewusst, wie schnell das Leben doch vorbei sein kann und wie wenig man doch in dieser Zeit erlebt hatte.

Tessa meinte an einer Stelle so etwas wie, dass sie super in der Schule gewesen war und sich auch sonst einfach in allem Mühe gab. Sie ließ sich kaum Freizeit, denn die hätte sie ja eigentlich später haben sollen. ( leider habe ich so eine Stelle nicht mehr wiedergefunden, deshalb musste ich es jetzt aus dem Kopf aufschreiben. ;)) Man merkte gerade an diesen Stellen, dass sie gar nicht darauf vorbereitet war, dass ihr Leben wirklich so schnell zu Ende sein könnte.

Ich glaube trotzdem, dass das Buch uns etwas wichtiges sagen möchte, und zwar, dass das Leben aufhören kann, bevor man richtig gelebt hat und man aus diesem Grund am besten so schnell wie möglich damit anfangen sollte. Aber egal, wie lang das Leben sein würde, solange man es mit seinen liebsten Menschen verbringt, kann es nur schön sein.

Ich bin nicht der größte Fan von Roadtrip- Büchern, trotzdem gefiel mir dieses Buch total gut. Die Liebesgeschichte von Tessa und Oskar ist nicht wie jede andere, denn eine Zukunft hatte diese Liebe von Anfang an nicht. Trotzdem ist es einfach eine wundervolle Liebesgeschichte, in der Trauer und Glück eine große Rolle spielen.

Mein Lieblings Zitat war aus dem Brief von Tessa:

Liebe ist genug, und ich wurde geliebt.

 

 

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Wie gesagt, das Buch ist etwas, was einen sehr zum Denken anregt. Es ist etwas Besonderes und ich hatte total Spaß beim Lesen. Aus diesem Grund werde ich dem Buch 4,5 Sterne geben. Es ist wirklich eine Leseempfehlung!

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3 Gedanken zu “Rezenion/ Mein bester letzter Sommer – Anne Freytag

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