Rezension/ Wenn du stribst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie -Lauren Oliver

Hallo ihr Lieben,

heute möchte ich euch das Buch Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie vorstellen.

 

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Titel: Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie

Autor: Lauren Oliver

Verlag: Calsen

Seitenzahl: 448

Preis: 8,99 (Taschenbuch, die Hardcover Version gibt es nicht mehr)

ISBN: 978-3-551-31200-6

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Was wäre, wenn heute dein letzter Tag wäre? Was würdest du tun? Wen würdest du küssen? Und wie weit würdest du gehen, um dein Leben zu retten? Samantha Kingston ist hübsch, beliebt, hat drei enge Freundinnen und den perfekten Freund. Der 12. Februar sollte eigentlich ein Tag werden wie jeder andere in ihrem Leben: mit ihren Freundinnen zur Schule fahren, die sechste Stunde schwänzen, zu Kents Party gehen. Stattdessen ist es ihr letzter Tag. Sie stirbt nach der Party bei einem Autounfall. Und wacht am Morgen desselben Tages wieder auf. Siebenmal ist sie gezwungen diesen Tag wieder und wieder zu durchleben. Und begreift allmählich, dass es nicht darum geht, ihr Leben zu retten. Zumindest nicht so, wie sie dachte …                                                                                                       Quelle: Carlsen

 

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Dieses Buch habe ich vor einer Weile zu meinem Geburtstag bekommen und es zusammen mit der Lieben Sophie ( zwischen_zeilen ) gelesen.

Leider hatte ich auf den ersten Seiten schon überlegt,  ob ich das nicht wieder zurückstellen soll. Anfangs war Sam sehr oberflächlich, zickig und auch fies. Gerade der Anfang kam mir vor, wie die typischen amerikanischen Highschoolfilme, mit dieser einen zickigen und super beliebten Clique, die jeder mag, aber auch irgendwie hasst, wenn ihr versteht, was ich meine. Die Mädchen fühlten sich den anderen überlegen und wie etwas ganz besonderes. Für mich war es eine Zumutung, ein Buch, mit so einer Protagonistin zu lesen. Aber, da einige meiner lieben Abonnenten das Buch so mochten und lobten, habe ich ihm noch eine Chance gegeben.

Ich persönlich fand es einfach total schwierig, dieses Buch zu lesen. Das lag zum Einen daran, dass es total viele Rechtschreibfehler gab ( so etwas macht mir meist nichts aus, oder ich bemerkte es bei den meisten Büchern einfach nicht. Aber es war einfach nervig, dass eine Tür auf einmal aufsteht, statt aufzugehen oder einfach Wörter ausgelassen wurden),  zum Anderen aber auch einfach an dem Thema.

Dadurch, dass sich der Tag immer wieder wiederholte, passierte einfach nichts spannendes. Die Tage, die anders sein sollten, wirkten einfach wie Platzfüller, denn nichts davon hatte später auch nur einen Einfluss auf das Ende. Allgemein fand ich das Buch viel zu lang. Meiner Meinung nach, hätte man es auch um die Hälfte der Seiten kürzen können, da eigentlich zweihundert Seiten gar nichts wichtiges passierte.

Ich fand es allgemein schwierig, mich in die Geschichte hineinzuversetzen, da ja jeder Tag wieder von vorn begann und ich so nie das Gefühl hatte, dass etwas total unerwartetes passieren würde, da die Protagonisten ja auch wusste, dass alle Tage den gleichen Ablauf hatten. Jede Person,die gerade etwas interessanten wurde, sei es wegen eines Streites oder durch Trauer, war am nächsten Tag wieder total uninteressant, da sie ja nichts von dem Tag davor wusste.

Auch die Charakterentwicklung von Sam fand ich nicht wirklich toll. Ich fand, dass das alles zu überstürzt kam. Sie wechselte von einem auf den anderen Tag zu arrogant und oberflächlich zu fürsorglich und nett. Auch die Liebesgeschichte kam für mich zu plötzlich und verwirrte mich sehr. Ich konnte zwar verstehen, dass Sam sich langsam in den Charakter verliebte, fand es aber sehr verwirrend, dass sich dieser darauf einließ, denn anders als sie, erlebte er den Tag ja eigentlich immer nur einmal.

Wer mir aber auch sehr eigenartig vorkamen, waren Sams Freundinnen. Diese waren nämlich zusammen mit Sam an etwas Schuld, was sehr wichtig für die Geschichte war. Ich hatte das Gefühl, als hätten sie ständig ihren Charakter gewechselt, mal nett, mal nicht. Besonders Lindsay nervte mich so mit ihrer zickigen Art, sodass ich das ein oder andere mal wirklich überlegte, es entgültig wegzulegen.

Was ich aber ein wenig besser fand, war, dass es in dem Buch auch um Mobbing ging, was mich sehr interessierte. Leider kam das für meinen Geschmack trotzdem viel zu kurz und wurde durch die ständige Tages-Wiederholung wieder ziemlich langweilig. Ich muss leider sagen, dass mir die Idee mit der ständigen Wiederhohlung des Tages echt nervte. Keiner der Charaktere hatte dadurch auch nur eine Chance sich wirklich weiterzuentwickeln. Ich glaube mir hätte das Buch besser gefallen, wenn Sam mehr als nur einen Tag gehabt hätte.

Wie ihr ja sicherlich bemerkt habt, gab es von mir sehr viele Kritikpunkte. An der ein oder anderen Stelle des Buches habe ich immer wieder auf den Wendepunkt gehofft, der dann aber leider nicht kam, sondern brach mal wieder ein neuer Tag an.

Das Ende gefiel mir eigentlich gar nicht. Auch wenn das, was die Protagonistin machte, sehr selbstlos war,  hätte sich die Autorin das meiner Meinung nach echt sparen können.  Für mich gab das alles gar keinen Sinn. Ich hatte wirklich das Gefühl, als wäre die ganzen Seiten wirklich  nur  Platzfüller, denn eigentlich hätte die Protagonisten dass, was sich im Endeffekt macht, auch schon am ersten Tag machen können.

 

Mein Lieblings Zitat:

Ich habe begriffen, dass Zeit keine Rolle spielt. dass manche Momente ewig andauern sogar, wenn sie vorbei sind, dauern sie noch an sogar, wenn man tot und begraben ist, dauern diese Momente noch an, vorwärts und rückwärts, bis ins Unendliche. Sie sind alles und überall gleichzeitig. Sie sind es, worauf es ankommt.

 

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Ich muss leider sagen, dass mir das Buch gar nicht zusagte. Eigentlich habe ich es nur beendet, weil ich immer wieder darauf gehofft habe, dass es noch besser werden würde, was es meiner Meinung nach nicht wurde. Da mir das Buch aber von sehr vielen empfohlen wurde, solltet ihr euch vielleicht selbst ein Bild von dem Buch machen.

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4 Gedanken zu “Rezension/ Wenn du stribst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie -Lauren Oliver

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